Vor zwei Wochen war ich beruflicherseits Protokollführerin. Ich schrieb mir die Hände wund, schrieb zehn DIN A4 Seiten und fasste während meiner chaotischen Notizen den guten Vorsatz, besagte Schreibseleien noch am selben Abend abzutippen, also ins Reine zu schreiben.
Morgen muss das Protokoll vorliegen und verlesen werden. [Welche Überraschung nach 14 Tagen!!]. Soeben bin ich auf die glorreiche Idee gekommen, meine Notizen zu suchen. Leicht angeknuddelt fand ich sie letztlich auch - es hat mich nur läppische 30 Minuten meiner kostbaren Abendzeit gekostet - und nun sitze ich hier und versuche meine Hyroglyphen zu enträtseln.
Schön auch die diversen Anhänge, die man mit immerzu gereicht hatte und die ich achtlos in meine Tasche zwängte. Nicht, dass ich heute noch eine Ahnung davon habe, was dieses oder jenes zu bedeuten hat.
Besonders gelungen aber sind meine damals spontan gewählten Abkürzungen. Immerhin kann ich heute mutmaßen, was ich damals meinte. Ob ich damit dann immer so richtig liegen werde sei dahin gestellt.
Was zum Beispiel meinte ich mit:
komp. ÜN d. FöVe
Nun, es ist Montag Abend. Die Kinder schlafen. Im Fernsehen läuft kein Börne und Thiel, mein Buch wartet zwar auf mich, ist aber geduldig - Zeit genug, das Rätsel zu lösen...