Nachdem ich es in einigen anderen Blogs, unter anderem bei Steffi, gesehen habe, musste ich natürlich direkt auch so eine Landkarte erschaffen, die anzeigt, in welchen Ländern ich bereits war:

Was natürlich sofort wieder das Fernweh in mir weckt. Leider sind meine Reisewünsche nicht familientauglich und müssen wohl oder übel noch eine lange Weile warten, ehe sie in für mich greifbare Nähe rücken.
augenBloglich 24.04.2005, 19.50| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: InterNETTiges
Ich habe mich daran gewöhnt, dass das Werbungsniveau in Deutschland anscheinend gegen Null sinkt. "Lass dich nicht verarschen" ist da noch das geringste Übel. Grund, in besagten Läden nicht mehr einzukaufen.
Nun frage ich mich jedoch, wer "zensiert" in Deutschland. Während diese - und andere - niveaulose Werbesprüche tagaus tagein über den Äther brummen, musste ich heute zu meiner Irritation feststellen, dass eines meiner Lieblingslieder (Amiel "Another fucking Love Song") anscheinend nur noch in der einer entschärften Version im Radio gespielt wird. Das "fucking" wurde durch "stupid" ersetzt.
Mir erscheint das wieder reichlich mit zweierlei Maß gemessen. Schon fast ein wenig typisch deutsch!
augenBloglich 24.04.2005, 19.25| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken
Gespräch unserer Töchter am heutigen Tage.
"Wenn ich erwachsen bin, wohne ich immer noch bei Mama. Damit die nicht so einsam ist und mich vermisst!" erklärt Lena ihrer Schwester.
Sophia antwortet: "Ich will nicht verwachsen werden!"
Daraufhin die ältere Schwester: "Ja, das kannste dir nicht aussuchen. Jeder wird erwachsen und Erwachsensein ist auch total schön!"
Sophia: "Wieso ist Erwachsensein schön, Lena?"
Lena: "Ja weil, da kannst du über deine Kinder bestimmen und so!"
augenBloglich 24.04.2005, 19.20| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Nachwuchs
Nach meinen letzten Einträgen könnte man meinen, mein Leben bestünde nun nur noch aus den Gedanken und Taten rund um das Abnehmen. Dem ist natürlich nicht so, aber es macht Spaß darüber zu schreiben, vielleicht nach einigen Monaten nachzulesen, wie es mir am Anfang ergangen ist.
Selbstverständlich beschäftige ich mich auch noch mit anderen Dingen. Eines davon ist ein Projekt, in dem sehr viel Herzblut steckt. Ich werde mit einer Kindergruppe ein Theaterstück einüben. Es gibt ein Buch von Marcus Pfister "Der Regenbogenfisch stiftet Frieden", das ich gerade als Minitheaterstück umschreibe und dann mit der erwähnten Kindergruppe einüben und natürlich vorführen werde.
Wir werden die Kostüme und Kulissen selber basteln und mein Denken kreist derzeit darum, wie man ein Kind am geschicktesten in einen Wal verwandeln kann. Außerdem habe ich festgestellt, dass es bei Ebay echt alles gibt. Sogar Fischernetze, was mir sehr zu Gute kommt, denn wir brauchen eines für die Kulissen.
Solche Projekte reißen mich sehr schnell mit. Ich werde nachts wach, denke sofort an das Walfischkostüm und überlege fieberhaft, wie man es am besten herstellen kann, ehe ich wieder einschlafe. Ich schaue gezielt nach Material und Ideen und vergesse rasch mal Zeit und Raum.
Das Positive ist, dass die eigene Motivation es vermag, auch andere mitzureißen. Meistens braucht es dann nicht viel, um ein Projekt gelingen zu lassen!
augenBloglich 24.04.2005, 13.02| (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltagskram
Nach gut zwei Stunden Training, heute ohne abschließende Sauna, pausiere ich gerade, ehe es mit den Kindern nach draußen geht. Heute war das Training zum allerersten Mal nicht nur bloßes Pflichtprogramm, sondern hat richtig doll Spaß gemacht. Nachdem ich bei den letzten Malen immer Asthmaprobleme hatte, verlief heute alles reibungslos. Ich begann mit 20 Minuten Rad, Kalorienverbrauch 133, Kilometer nahezu 7. Keine Atemnot, was ganz schön Auftrieb gab.
Hinzu kam, dass eine sehr nette MyLine Kursteilnehmerin da war und wir uns während wir an der diversen Geräten unsere Muskel "stärkten" bestens unterhalten haben. So verging die Zeit wie im Fluge.
Ich traute mir sogar noch eine Abschlussrunde auf dem Rad zu, allerdings nur 15 Minuten, und fühle mich jetzt ausgesprochen gut, anders kann man es nicht sagen.
Da ich heute keine Lust habe, etwas zu kochen, bleibt die Küche kalt. Mein Mittagessen besteht aus den selben Zutaten wie das Frühstück und nachher richte ich einen Salat her. Das muss langen für heute, mir ist nach "in der Küche stehen".
Morgen Abend erwartet mich der 3. MyLine Abend und ich gestehe, ich bin sehr gespannt. Mal schauen, wie es wird!
augenBloglich 24.04.2005, 12.57| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: körperlich
Es gibt noch eine andere Frage, die mir in den letzten Tagen häufiger gestellt wird. Die danach, warum ich statt ins Fitnessstudio zu gehen, nicht lieber draußen radeln würde. Das hat mehrere Gründe. Zum einen käme ich derzeit draußen nicht weit, bei dem derzeitigen Pollenflug hier. Zum anderen müsste ich dann hier draußen radeln und für die anderen Bereiche doch wieder ins Fitnessstudion und das ist mir - ich muss es gestehen - zu mühsam. Organisatorisch ist es eh schwierig, alles unter einen Hut zu bekommen. Natürlich spräche nichts gegen eine Radtour mit den Kindern, aber die Freude läge weniger bei mir, wenn ich alle zwei Meter anhalten, die Nase putzen, mein Asthmaspray herausholen müsste.
Außerdem, soll ich etwas verraten?, ich besitze gar kein Fahrrad mehr und diese Anschaffung steht nun wirklich ganz hinten auf einer ellenlangen Liste.
Natürlich geht es heute trotzdem raus. Nur nicht radfahrenderweise.
augenBloglich 24.04.2005, 08.10| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: körperlich
augenBloglich 24.04.2005, 08.00| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: körperlich
Nachdem ich ja nun frühstücken muss, weil das zu meinem selbstauferlegten Pflichtprogramm gehört (und natürlich zu MyLine), habe ich soeben eine Scheibe Vollkornbrot mit Philadelphia Balance gegessen und dazu (bitte Applaus) eine GANZE Flasche Wasser getrunken.
Der Tag kann kommen......
augenBloglich 24.04.2005, 07.58| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: körperlich
Ich werde hier und dann mal darauf angesprochen, weshalb ich mich angezogen mehr für mein Dicksein "schämen" würde als nackt. Die Fragesteller beziehen sich dann meist darauf, dass ich kein Problem habe (auch nicht zu meiner dicksten Zeit mit 97 Kilo) in die (gemischte) Sauna zu gehen.
Ich weiß nicht, ob "schämen" überhaupt das trifft, was sich da in meinem Innern hin und wieder in Bezug auf meinen Körper abspielt. Wenn ich mir mein Dicksein bewusst gemacht habe - meistens konnte ich es sehr gut verdrängen oder gar ignorieren - dann habe ich mich nicht dafür geschämt, sondern mich unwohl gefühlt. Unattraktiv. Und weil das Bewusstmachen des Dicksein negative Gefühle in mir auslöst, habe ich es lieber gänzlich ignoriert. Mich als schlanker Mensch fühlen wollen. ICH kannte und kenne ja auch meinen schlanken Kern, wenn auch die meisten Menschen um mich herum nicht.
Saunagänge haben mir schon immer sehr gut getan. Insbesondere in Bezug auf mein Asthma und diverse Erkältungen. Ich begann damit in schlanken Zeiten, während meines Studium, ich wog 55 bis 57 Kilo (allerdings auch erst nach einer Diät). Mit wachsender Kilozahl behielt ich das Saunieren bei, einfach weil mich fast nichts so sehr und so gut entspannen kann.
Mein Kopf hat mein Dicksein später in solchen Momenten "ausgeschaltet". Ich habe vermieden darüber nachzudenken, obwohl ich, das muss ich gestehen, bei jedem Saunabesuch nach noch dickeren Frauen gesucht habe und (sofern meine Augen jemanden diesbezügliches fanden) meine Psyche "beruhigter" war. Andere dicke Menschen als Legitimation für das eigene Dicksein sozusagen.
Ich glaube, was sich da in Hinsicht auf mein Dicksein in meinem Kopf so alles abspielt, das hat nicht das Geringste mit Logik oder dergleichen zu tun. Um möglichst "gut" über die Runden, sprich durchs Leben zu kommen, wurschtelt sich meine Psyche in allen Bereichen ihren eigenen Glauben zurecht.
Manchmal hat mir das gut geholfen.
augenBloglich 24.04.2005, 07.56| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: körperlich