Die liebe Chris (die meinen Blog nicht aufmerksam liest *g*) hat mir (ist schon länger her) ein neues Stöckchen zugeworfen. Das nehme ich jetzt auf, weil es a) von Chris kommt und b) mit Lesen zu tun hat.
Ansonsten: Bitte, ich hab es echt nicht so mit dem Apportieren.
;-)
1) Wann oder wo liest du am meisten?
Im Bett und das am Abend.
2) Was war dein Lieblings Kinderbuch?
"Das Riesenmarmeladenbrot" ein herrliches Bilderbuch, das ich nirgends mehr finde und doch sooo gerne hätte.
3) Welches waren die letzen 3 Bücher, die dich wirklich fasziniert haben?
1. "Die Blumen von Hiroshima"
2. "Der Meister"
3. "Gertrud"
4) Welches Buch möchtest du als nächstes lesen ?
"Der Schwarm" - ja ? möchte ich ?
5) Wenn du ein Buch schreiben würdest - könntest - solltest - wovon würde es handeln?
Über Menschen und deren schicksalhafte Verwobenheit miteinander.
Welchen 2 Bloggern wirfst du dieses Stöckchen zu?
Niemanden, Aus Prinzip. Apportieren und so......
augenBloglich 28.02.2005, 20.03| (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Bücher
Diese Übersetzungshilfe dient dem Fall, dass Sie unverhofft einer trotzenden Dreijährigen begegnen. Bitte achten Sie auf Ihren exakten Wortlaut. Selbstverständlich ist die Hilfe unvollständig und ich übernehme keine Garantie für Korrektheit.
Wenn Sie "nein" sagen heißt das in den Ohren einer trotzenden Dreijährigen in jedem Falle "ja". Die Schwierigkeit indes besteht darin, dass ein "ja" ebenfalls "ja" bedeutet. Bedenken Sie bitte, dass trotzende Dreijährige in jedem Falle nur ein "ja" akzeptieren. Sagen sie "nein" spielt das im Grunde also keine Rolle, da das Ohr der trotzenden Dreijährigen in der Lage ist, ein "nein" sogleich in ein "ja" umzuwandeln.
Möchten Sie das Kind von einer Sache, einem Gegenstand oder sonstwem fern halten lohnt der Ausspruch: "Geh dort weg!" bzw. "Fass das nicht an!" in gar keinem Fall. Auch hier besitzt das Kind - immer noch trotzdend und dreijährig - die Fähigkeit das Gegenteil von dem zu verstehen, was Sie kund zu tun versuchen. Sprich, das Kind wird weder weggehen, noch die Sache nicht anfassen. Nun könnte man annehmen, man müsste den Spieß nur umdrehen und erklären: "Spitze, ja, geh genau dorthin!" In diesem Falle versteht das Kind Sie jedoch sehr gut und führt Ihren Wunsch umgehend aus. Selbiges gilt für die "Fass das nicht an!" Auffordrung.
Ganz fatal aber Ihr Wunsch: "Komm bitte zum Anziehen!" Dieser kleine, nahezu unscheinbare Satz bewirkt einen Tobsuchtanfall bei jenem Kind. Es wird sich auf den Boden werfen, laut jammernd schreien und Sie verwünschen. Dabei wird es Wörter benutzen, die Ihnen unflätig vorkommen und von denen Sie nicht wissen, woher das Kind sie kennt. Das Trotzkind wird ferner dicke Kullertränen fließen lassen und die ganze Nachbarschaft wissen lassen, dass Sie der allerschlimmste Mensch auf Erden sind.
Eine echte Alternative ist der Satz: "Okay, dann musst du eben nackt mit!" Diesmal schreit und brüllt das Kind wenigstens zu Recht und lässt wiederrum die Nachbarschaft wissen, welch Ungeheuerlichkeit Sie von dem armen Geschöpf verlangen. Es wird weiterhin toben, um sich schlagen und schreien. Ihrem Ziel werden Sie somit kein Stückchen näher gekommen sein, was Sie aber keineswegs entmutigen sollte.
Immerhin gibt es dann noch die nonverbale Methode des Unter-den-Arm-Klemmens. Hierbei müssen Sie natürlich mit Verletzungen Ihrerseits rechnen, dafür haben Sie anschließend ein halbwegs angezogenes Kind.
Problematisch ist die Sache mit dem Zähne putzen. Versuchen Sie es so ganz nebenbei mit: "Hopp, dann mal ab ins Bad" löst das prophylaktisches Gebrüll und Gewimmer sowie die Bitte: "Heute einmal ohne, aussahmsweise, einmal ohne Zähne puzzen!" aus. Zeigen Sie sich ungnädig, wird das trotzende Kind sich ans Tischbein klammern und sämtliche Verwandten, die es aufzuzählen in der Lage ist, um Hilfe anflehen. Versuchen Sie es in diesem Falle niemals mit einem "Bitte, komm jetzt!" daraufhin erfolgt nämlich der erste Erpressungsversuch der dreijährigen Kriminellen: "Ich tomm nur, wenn ich danz viel Eis essen darf!" Steigen Sie auch hier schnellstens auf die nonverbale Methode um. Ziehen Sie sich - sicherheitshalber - Schutzkleidung an, die in der Lage ist, Tritte, Bisse und Kneifen von zarten, aber groben Kinderhänden abzuwehren.
Denken Sie auch bitte unbedingt daran, dass "Gute Nacht!" in den Ohren dieses Kindes stets wie die Aufforderung: "Steh bitte noch dreimal auf und mache Quatsch!" wirkt.
"Geh jetzt ins Bett! heißt übersetzt "Renne noch zehnmal zur Toilette und äußere ein dringendes Durstbedürfnis!"
Weitere Übersetzungshilfen im nächsten Teil. Bitte üben Sie diese Lektionen erst sorgfältig, ehe Sie sich in die Nähe eines trotzenden, dreijährigen Kindes wagen.
Stoßen Sie unverhofft auf ein solches Wesen, machen Sie umgehend eine Kehrtwende und rennen Sie um Ihr Leben!
augenBloglich 28.02.2005, 19.01| (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Nachwuchs
Das Problem an meinen Händen ist: sie sind eiskalt. Vermutlich unmittelbar vor dem Absterben, sozusagen haushaltsuntüchtig, da starr gefroren. Somit befinde ich mich in einem vertrackten Teufelskreis. Zum einen müsste ich haushalten, dann würden wahrscheinlich meine Hände warm, zum anderen kann ich nicht haushalten, weil meine Hände schlicht unbeweglich sind.
Wie ich tippe, fragt sich nun wer? Nun, das ist kein Problem. Die Hände starr geballt und mit dem Mittelfinger der rechten, dem Mittelfinger der linken Hand. Sozusagen aber auch rein prophylaktisch. Damit die Hände warm werden und ich DANN haushalten kann.
augenBloglich 28.02.2005, 15.40| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Augenblicke
augenBloglich 28.02.2005, 15.30| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Nachwuchs
Einer lauthals brüllenden, um sich schlagenden und tretenden, sich auf dem Boden wälzenden Dreijährigen kommt man besser nicht zu nahe, wenn einem die eigenen Knochen lieb und teuer sind.
Man setze sich besser fern ab des Gebrülls in eine stille Ecke und harre der Dinge, die da kommen mögen.
Meist dauert es nämlich keine Viertelstunde und besagte Dreijährige kommt mit verheultem Gesicht und arg beschnoddert zu einem und schluchzt einem ein:
"Mami, Enschullidund!" entgegen.
Leider wissen weder die Dreijährige, noch ihre Schwester, noch ich, warum eben jene Dreijährige diesen kleinen Anfall bekam.
Dafür wiederholt sich der Vorfall ca. sechs- bis siebenmal am Tag.
augenBloglich 28.02.2005, 14.54| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Nachwuchs