Der Konjunktiv ist eine ziemlich geniale Erfindung. Versetzt er mich doch beständig in die Lage, mir genau jene Situation herbeizuwünschen, die gerade aktuell so nicht vorhanden ist. Ich meine, hätte ich einen Mann, der Wert auf den Valentinstag legen würde, könnte ich darüber lamentieren, dass dieser Tag doch nur den Blumenläden Freude bringe etc. Ich könnte darauf hinweisen, dass im Grunde doch jeder Tag Valentinstag sei.
So jedoch, könnte ich den nicht geschenkten Blumen nachtrauern. Ich könnte mir vorstellen, wie es sei, einen romatischen Mann zu Manne zu haben. Wie ein Blumenmeer in unserer Wohnung sich machen würde. Oder besser noch, wie gut - wie verdammt sehr gut - die liebvoll ausgesuchten und schnöde gekauften Pralinen schmecken würden!
Ich mag den Konjunktiv. Egal, was kommt, er lässt mich meckern. Das könnte durchaus seinen Reiz haben.....
augenBloglich 14.02.2005, 19.39| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Gedanken
Ich habe mich mit dem Gedanken an ein drittes Kind sehr schnell angefreundet. Ehrlich, so ein drittes Kind macht alles nur einfacher. Es schafft sozusagen einen gesunden Ausgleich, stellt eine Art Balance her.
Das dritte Kind kann sich in der Regel auch viel besser benehmen, als die zwei zuvor. Es sitzt wie eine Eins am Essenstisch, es hört, wenn man ihm etwas sagt, es stänkert nicht herum und macht so gut wie keine Arbeit. Sehr angenehm.
Am dritten Kind hat man nur Freude.
Die Tatsache, dass das dritte Kind niemals das eigene sein darf, sollte an dieser Stelle selbstverständlich nicht unerwähnt bleiben.
Das dritte Kind ist immer "nur" eine Freundin oder ein Freund der eigenen Kinder. Es bleibt eine Weile, benimmt sich bilderbuchmäßig und man gibt es am Abend wieder ab.
Herrlich!
augenBloglich 14.02.2005, 14.13| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Nachwuchs