Heute, geradezu arbeitseifrig wie nie, kam mir die gloreiche Idee, die Weihnachtsdekokisten aus dem Keller zu holen. So langsam muss man schließlich mal sortieren und schauen und basteln und dekorieren. Dachte ich. Das war so heute morgen gegen 9 Uhr, nach einem wunderbaren Frühstück mit zwei ganz lieben, artigen Mädchen, die sich nicht stritten. Ausgeruht vom Schlaf der letzten Nacht hielt ich diese Idee, wie bereits erwähnt, für eine ausgesprochen gute.
Die Kisten standen dann auch irgendwann im Esszimmer und als ich sah, dass es in der Tat fünf Umzugskisten waren, schwand meine Einstellung, es handle sich um eine gute Idee schnell.
Chaotisch wie ich nun einmal bin, öffnete ich nach und nach sämtliche Kisten, um hier mal einen Blick zu werfen und da mal etwas aus den Tiefen heraus zu wühlen. Nach einer halben Stunde sah unser vormals aufgeräumtes Esszimmer aus wie ein vom Erdbeben verwüsteter Weihnachtsbasar.
Überall lag Dekokram, halb in der Kiste, halb heraus gezerrt und ich hatte die Feststellung getroffen, dass ich beim Einpacken des Zeugs nicht gerade systematiscj vorgegangen war.
Glücklich waren allein Lena und Sophia, die mit begleitenden euphorischen Begeisterungsschreien jedes einzelne Stück hervorkramten und bestaunten.
Um 12 Uhr war der Spuk vorbei. Die Kisten liderlich eingepackt und kurzerhand ins Schlafzimmer geschoben, wo sie nun mahnend stehen und einen Blick auf mich werfen mögen heute Nacht.
Der erste Advent ist erst in einer Woche. Bleibt also noch massig Zeit!
augenBloglich 21.11.2004, 19.42| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltagskram
Ich schwelge im wahren Luxus und kann es kaum fassen. Nicht nur, dass unseree Rabaukinnen BEIDE durchgeschlafen haben (und ich somit seit MONATEN auch mal wieder!). Nein, heute morgen standen die beiden auf, verwurschelten sich nicht unmittelbar in den ersten Streit und die erste Keilerei, spielten ganz lieb und einträchtig zusammen, stürzten nicht ins Schlafzimmer, hatten keine Wünsche, die ich schnellstens zu erfüllen hatte und ließen mich bis halb acht (!!!!) schlafen.
Unglaublich. So wunderbar hat schon lange kein Sonntag morgen mehr begonnen!
augenBloglich 21.11.2004, 07.59| (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Augenblicke