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Einträge vom: 21.10.2004

Weihnachtsgefühle

Seit ewig langer Zeit ist mir weihnachtsheimelig zu Mute. Im letzten Jahr hatte ich keinen Sinn für die Adventszeit, für Muße, für Weihnachten. Zu arg gestresst war ich, habe versucht es den Kindern schön zu machen, doch war nicht mit dem Herzen dabei.

In diesem Jahr ist alles anders. Ich habe schon jetzt das Bedürfnis und empfinde Vorfreude darauf, die Wohnung weihnachtsheimelig zu machen und mit den Kindern voll und ganz in der Vorweihnachtszeit aufzugehen.

Für mich bedeutet dieses Gefühl sehr viel. Es zeigt mir, dass ich zu mir zurück finde. Dass Stress und Sorgen nicht unbedingt weniger, aber zu bewältigen sein werden.

Es ist wie ein zu Hause ankommen und die Freude darüber, die kann ich kaum in Worte fassen.

augenBloglich 21.10.2004, 07.27| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Augenblicke

ein Jahr

Vor rund zwölf Monaten begann eine Lebensphase, die ich schlicht als stressig und sehr problembehaftet empfunden habe. Es ist jetzt gut ein Jahr her, als ich mir während der Arbeit - durch einen mächtig dummen Unfall - mehrmals den linken Arm brach und das Radiusköpfchen. Nachdem ich von verschiedenen Ärzten falsch behandelt worden war, entdeckte endlich jemand die Brüche und ich lief fortan eine Weile mit einem netten Ganzarmgips herum. Kurz nachdem diese Sache einigermaßen ausgestanden war, erreichte uns die Wohnungskündigung wegen Eigenbedarfs. Die Weihnachtszeit war somit angefüllt mit Stress und Tränen und Wohnungssuche.

Wir erhielten die Zusagen für einen alten Bauernhof, für uns ein geniales Haus zum Leben. Wir freuten uns und ließen Weihnachten auf uns zukommen. Einen Tag vor Heiligabend kam dann ein Anruf. Wir konnten das Haus nun doch nicht mieten. Im Januar mussten wir aber aus der alten Wohnung heraus. Bedrückte Weihnachten voller Sorgen.

Am Silvesterabend dann die Unterschrift zur neuen Wohnung. Im Januar Renovierungsarbeiten, im Februar der Umzug.

Viele Krankheiten in der Familie und viel Stress und Ärger für mich an der Arbeit. Dann eine finanzielle Katastrophe, durch mein Verschulden.

Stress, Anspannung, Streit, Tränen.

Ein unverschuldeter Autounfall. Noch mehr Ärger. Krankheit. Stress. Finanzsorgen.

Kurz vor den Sommerferien die Eskalation beruflicherseits. Spontanwechsel. Neubeginn.

 

ATEMHOLEN

Das war das vergangene Jahr im Schnelldurchlauf. Die vielen positiven Augenblicke und Momente sind mir verloren gegangen. Schade eigentlich.

Doch ich merke, dass ich gestärkt aus diesem Jahr hervorgehe und das meine innere Ruhe wieder zurückkehrt. Sehr langsam, sehr zaghaft, sehr scheu.

Ich kann Dinge abhaken und versuchen sie ad acta zu legen. Ich habe an mir und den selbstverschuldeten Sorgen hart gearbeitet und arbeite nach wie vor dran.

In mir wächst das Gefühl: Es wird !

Was ich vor allen Dingen gelernt habe ist, den Augenblick zu genießen. Nicht daran zu denken, welche Sorgen morgen oder gleich wohl wieder im Raum stehen, sondern schöne Augenblicke als solche wahrzunehmen und bewusst zu erleben.

Die Zeit mit meinen Kindern bewusst zu erleben und mich an vielen Kleinigkeiten zu erfreuen.

Es geht mir gut.

Sicher, ich weiß nach wie vor nicht, was aus der beruflichen "Geschichte" wird. Aber auch hier bin ich wesentlich gelassener geworden und lasse einfach alles auf mich zukommen.

Ich wälze mich nachts nicht mehr schlaflos im Bett, sorgengeplagt. Ich schlafe ein, in der Gewissheit, dass es für alles eine Lösung geben wird und ich von Menschen umgeben bin, die mir helfen, die mir zur Seite stehen und die trotz meiner Fehler zu mir halten.

Ich habe großes Glück!

 

augenBloglich 21.10.2004, 07.24| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Vergangenheit

Autogespräche

Die Unterhaltungen unserer Mädel auf Autofahrten sind immer wieder köstlich. So gehört gestern Nachmittag.

Sophia hält Lena ihren Schmuseschlafanzug hin und erklärt:

"Tuck mal, da steht S-O-PH-I-A drauf."

"Wo ? Zeid mal!"

Lena untersucht den Schlafanzug fachmännisch und meint dann:

"Ach, das ist ja praktisch!"

Nach einem weiteren Blick fügt sie dann hinzu:

"Neee, Sophia, da steht nicht Sophia. Tuck mal. Bei Sophia müsste ja ein *A* vorne stehen und dann die 11 tommen. Hier steht tein *A* und hier steht auch teine 11. Also steht hier nicht Sophia!"

 

augenBloglich 21.10.2004, 07.10| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Nachwuchs

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Marie
Toll, dass Du wieder bloggst!
Ich wünsche Dir ein frohes neues Jahr und hoffe, ich lese Dich nun wieder regelmäßig!
2.1.2015-4:56
Hanna
Nochmal herzlichen Dank für die Hilfe und du hast einen sehr tollen Blog ! (:
26.11.2011-16:21
Gartenfee
Hi, bist du gar nicht mehr hier am Werk??? Das wäre aber schaade.
25.2.2011-23:00
patricia
wie heißt deine lehrerin!!!!!!!!
1.3.2008-16:20
NIcole
Hey, ich find das super das Du Dich durchgesetzt hast bei den anderen Müttern. Ist doch egal was die sagen. Bin stolz auf Dich. lieben Gruß
NIcki
30.3.2007-9:25