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»Ist das äußere Schicksal über mich hingegangen wie über alle, unabwendbar und von Göttern verhängt, so ist mein inneres Geschick doch mein eigenes Werk gewesen, dessen Süße oder Bitterkeit mir zukommt und für das ich die Verantwortung allein auf mich zu nehmen denke.«
(H.Hesse in "Gertrud")
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| Hanna |
| Nochmal herzlichen Dank für die Hilfe und du hast einen sehr tollen Blog ! (: |
| 26.11.2011-16:21 |
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| Gartenfee |
| Hi, bist du gar nicht mehr hier am Werk??? Das wäre aber schaade. |
| 25.2.2011-23:00 |
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| patricia |
| wie heißt deine lehrerin!!!!!!!! |
| 1.3.2008-16:20 |
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| NIcole |
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Hey, ich find das super das Du Dich durchgesetzt hast bei den anderen Müttern. Ist doch egal was die sagen. Bin stolz auf Dich. lieben Gruß
NIcki |
| 30.3.2007-9:25 |
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| Renate |
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Hallo, ich habe nicht herausgefunden, wie ich dich ansprechen kann. Ich lese jetzt durch ZUfall schonfast eine Stunde in deinem Blog. Du hast einenherzerfrischenden Humor und man kanneigentlich gar nicht aufhören, zu lesen. Vor allem, wenndu über den Nachwuchs schreibst, ist es so richtig lieb!
Ich gratuliere dich, dass du manch' Ungutes hinter dich gebracht hast! War gerne da! Lb. Grüße RENATE |
| 2.3.2007-18:21 |
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Blogeinträge (themensortiert)
Thema: Nachwuchs
Ältere Damen in der Eisdiele
"Mama, haben wir eigentlich im Popo ein Loch?" fragt mich Lena, während wir in der Eisdiele sitzen und mir fällt auf, dass meine Tochter dazu neigt, ausgesprochen laut zu sprechen.
Während ich mir noch eine pädagogisch wertvolle Antwort - immerhin hören alle umliegenden Ohren zu - überlege, verdreht Sophia die Augen und erklärt:
"Na klar, woher soll sonst das Aa aus dem Po kommen?"
Auch unsere jüngste Tochter scheint der Meinung zu sein, dass sämtliche Mitmenschen an Schwerhörigkeit leiden und ich grinse entschuldigend in die aufmerksame Eisdielenrunde.
"Mama, warum fällt so ein Zäpfchen dann nicht aus dem Po wieder raus?" das Thema hat es Lena sichtlich angetan und auch Sophia denkt angestrengt nach.
Bevor ich antworten kann wenden sich uns zwei ältere Damen zu und eine bemängelt:
"Zu MEINER Zeit waren das noch keine Gesprächsthemen während des Essens!"
"Warum?" fragt Lena sichtlich neugierig "Hast Du kein Loch im Po?"
S. 05.07.2007, 17.44 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
das Diktat
"Mama, wir haben heute ein Diktat geschrieben!" erzählt mir unser Schulkind vorhin stolz
"Ich war als erste fertig. Ich hatte schon Reihe vier, weißt du was, Mama, da waren die anderen erst in Reihe eins!"
"Wie geht das denn?" frage ich irritiert nach "Hat die Lehrerin denn den Text nicht diktiert?"
"Doch, aber ich wusste schon was sie sagen wird und hab dann vorgeschrieben!"
Wir warten mit großer Spannung auf die Rückgabe dieses Diktates.
S. 20.04.2007, 19.00 | (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Ganz die Mama
Ich schreibe ja bekanntlich gerne. Dies sagt zunächst nichts über die Qualität des Geschriebenen aus - muss es auch nicht.
Meine Tochter, seit einigen Monaten also Schulkind, schreibt nun auch sehr gerne.
Auch dies sagt vorläufig nichts über die Qualität des Geschriebenen aus.
Heute nun erhielt ich diesen Zettel von ihr, mit dem Hinweis, sie habe schonmal ein wenig Unterricht für mich vorbereitet:

Nachdem ich gekonnt gedolmetscht hatte wurden mir schlimme Zeiten für mein Kind prophezeit.
Niemals wird es die korrekte Schreibweise lernen.
Niemals.
Nicht, dass ich solche Aussprüche nicht zur Genüge kennen würde, nein, es kam "noch besser".
"Du musst mal dieses "Lehrerhasserbuch" lesen!"
[Habe ich bereits!]
"Darin steht auch, dass aus den Kindern nichts wird!"
Eine meiner Meinung nach sehr gewagte Interpretation der Künschen Ergüsse, der ich mich selbstverständlich anschloss:
"Die Frau muss das wissen. Ihre diesbezügliche Qualifikation besteht immerhin darin, mehrere Kinder durch diverse Schulen begleitet haben zu dürfen!"
Obwohl mir das dick gedruckte Wort IRONIE förmlich auf der Stirn gestanden haben muss, nahm man meine Einsicht erleichert zur Kenntnis.
"So kann das nichts werden!" wurde nochmal lautstark bekräftigt und ich zeigte mich beruhigt ob der Tatsache, von so vielen kompetenten Menschen umgeben zu sein.
S. 27.01.2007, 15.47 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
zusammengeknödelt
"Mama, warum hast du den S-pinat so zusammen geknödelt ?" fragte mich Sophia gerade beim Anblick des Rosenkohls auf ihrem Teller.
S. 26.01.2007, 15.19 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Hausaufgaben
Nachdem gestern Abend durch einen kleinen Zufall herauskam, dass die Aussage meiner Tochter: "Mama, wir haben heute keine Hausaufgaben auf!" sozusagen so gar nicht stimmte, erklärte meine Tochter mir erbost:
"Ja, Mama, da kann ich doch nix für. Das muss die Lehrerin erklärt haben, als die Anja mir gerade etwas ganz Wichtiges erzählt hat!"
Auf meinen dezenten Hinweis, dass es vielleicht besser sei der Lehrerin zuzuhören, statt zu quasseln, reagierte unser Schulkind reichlich entnervt, rollte mit den Augen und meinte:
"Mama, davon verstehst du nichts. Das machen die Anja und ich immer so. Und ich kann nix dafür, wenn die Lehrerin ausgerechnet dann die Hausaufgaben erklären muss!"
Ich sehe dem ersten Erlternsprechtag Anfang Dezember also frohgemut entgegen.
Vielleicht sollte ich mal nachfragen, was der Lehrerin eigentlich einfällt, die Hausaufgaben genau dann zu erklären, wenn meine Tochter Besseres zu tun hat.
Ich nehme an, das käme sehr gut an.
;-)
S. 07.11.2006, 15.22 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Das Spuckeproblem
Ich gehe davon aus, dass ich in den nächsten fünf bis sieben Jahren zum wandelnden Lexikon mutiere und dann durchaus Chancen in diesen allseits beliebten Ratequizsendungen haben werde.
Heute früh zum Beispiel, dank der Zeitumstellung bereits um 5.10 Uhr, wollte unsere Jüngste von mir wissen:
* Warum haben wir Spucke?
* Woher kommt die ganze Spucke?
* Wie viel Spucke hat ein Mensch?
* Wo geht die Spucke hin wenn sie weg ist?
* Woraus besteht Spucke?
Mein gerade dem Schlafe entfleuchtes Gehirn hat a) Mühe wach zu werden und b) große Mühe zu verstehen, was mein Kind da eigentlich um 5.10 Uhr von mir möchte.
Also nuschle ich ein "Weiß ich nicht!" in meine Kissen, drehe mich um und hoffe, Sophia möge all ihre Fragen vergessen.
"Wieso weißt du das nicht?" will mein Kind aber nun entrüstet wissen und piesakt:
"DU bist doch Lehrerin, warum bist du dann denn dauernd in der Schule?"
Das Argument hat ein bisschen was und ich erkläre mich bereit, diese wichtigen Fragen in zwei bis fünf Stunden zu erörtern.
"Und wenn bis dahin alle meine Spucke weg ist?"
"Ist sie nicht, mach dir keine Sorgen!"
"Woher willst du das wissen?"
"Ich weiß es einfach!"
"Aber es könnte doch sein, dass ich dann keine Spucke mehr habe, gar keine. Und wenn ich gar keine Spucke mehr habe, dann wissen wir erstrecht nicht wo die hergkommen war!"
Es ist einfach zu früh, um diesen Gedankengängen meines liebreizenden Kindes zu folgen.
Fast holen mich meine Träume wieder ein, als ich merke wie mir jemand am Mund herumfingert.
"Ich guck mal, wie viel Spucke bei dir ist, Mama!"
Sicher. Eine super Idee so am Sonntag Morgen.
"Glaub mir einfach, ich habe genug Spucke!" erkläre ich unwirsch.
"Mann, Mama!" unterstützt da mit einem Male die große Schwester "Sollen wir vielleicht dumm bleiben, nur weil du müde bist!"
Wäre vielleicht gar nicht mal die schlechteste Alternative.
S. 29.10.2006, 08.02 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Schulelternsorgen
Ich persönlich finde das Dasein als Schulkindmutter ja sehr anstrengend.
Weniger jetzt die Schule an sich, aber diese Sorgen in der Klassenelternschaft.
Die Tage des unbefangenen, sorglosen Einkaufes im hiesigen Supermarkt sind vorbei.
Gestern beispielsweise traf sich direkt die halbe Elternschaft im einzigen Supermarkt vor Ort.
Klar, dass in der Kassenschlange erstmal ordendlich über die Lehrer und die Schule und an sich über alles hergezogen wurde.
Das Problem in Lenas Klasse ist - nun weiß ich es also - die Sitzordnung.
Die Sitzordnung ist insofern ein Problem, als dass kein Kind da zu sitzen scheint, wo es erstens die Eltern und zweitens womöglich auch die Kinder wünschen.
Man stelle sich nämlich mal vor, die Kinder sitzen dort, wo die Lehrerin es für richtig hält.
Die Lehrerin.
Also bitte, wo kommen wir denn da hin?
"Mein Tom hat nicht umsonst eine Brille!", bemerkt Mutter A, die unmittelbar vor mir in der Kassenschlange steht. "Der muss vorne sitzen!"
"Katja hat ADHS, hinten sitzen ist tödlich!" ereifert sich eine Dame weiter vorne in der Reihe.
"Ja und Max hat Paukenröhrchen - da geht hinten gar nicht!"
Wo sitzt denn Lena?" fragt mich eine mir unekannte Mutter und ich muss ratlos gestehen:
"Keine Ahnung!"
Immerhin richten sich nun aller schulmütterlichen Augen auf mich,. ob dieser Unglaublichkeit, nicht zu wissen, wo das eigene Kind in der Klasse sitzt.
Ich sehe es ihnen an, zu gerne würden sie mich verbal wissen lassen, was sie DAVON halten, aber es scheint sich niemand recht zu trauen so sagt eine Mutter vage:
"Naja, die haben sich ja auch schon ZWEIMAL umsetzen müssen!"
Nun diskutiert man heftigst die Unverfrorenheit der Lehrkraft, die armen Erstklasskinder DAUERND umzusetzen und es sind sich alle einig: So geht das nicht!
Ich könnte jetzt anmerken, dass es im Klassenraum kaum "schlechte" Plätze gibt, dass wir von einem 30 m² Raum sprechen, in dem jemand der hinten sitzt eine klar venehmliche Stimme auch mit Paukenröhrchen wird hören können, aber ich schweige.
Ich muss mir jetzt nämlich erst darüber im Klaren werden, ob es mich wirklich und wahrhaftig als Rabenmutter outet, den Sitzplatz der eigenen Tochter nicht zu kennen.
Irgendwie scheine ich wahrhaftig zu sorglos zu sein.
S. 18.10.2006, 16.07 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Am gestrigen Tage
"Mama, wir müssen noch an die Deutsche Mannschaft bedenken!" mahnt unsere Tochter.
"Wieso?" frage ich sehr irritiert zurück.
Genervte Antwort:
"Oh Mama, heute ist doch Tag der Deutschen Mannschaft!"
S. 04.10.2006, 09.02 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Fangesänge
4.25 Uhr.
Ich höre lautstarke Fangesänge, drehe mich auf die andere Seite und wundere mich, welchen Blödsinn man sich so zusammenträumt.
"Da!" "Schon wieder!"
Diesmal bin ich mir sicher, nicht geträumt zu haben:
"L U U U - K A A A - S ....... P O O - D O L - S - K I"
Lautstarker Fangesang erschallt aus dem Wohnzimmer.
Ich wanke in Richtung des Gesangs, noch schlafesschwer.
Ein zögerlicher Blick ins Wohnzimmer offenbart mir unsere Jüngste, auf den Fliesen hockend, Paninibilder vor sich liegend und immer wieder intonierend:
"L U U U - K A A A - S ....... P O O - D O L - S - K I"
"Was machst du da?" frage ich reichlich entsetzt.
"Kennst du nicht Lukas Podolski?" fragt mich unsere Vierjährige genervt zurück und blickt mich dabei an, als sei ich doch ein ziemlich dümmliches, altes, unwissendes Muttchen.
"Das ist ein berühmter Fußballspieler!" klärt mich meine Tochter auf.
Gut zu wissen - finde ich.
Besonders um 4.25 Uhr!
S. 21.09.2006, 17.46 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Eichelturm
Aufgeregt mit den Händen gestikulierend teilt mir meine Tochter während einer kurzen Autofahrt mit Blick aus dem Fenster mit:
"Mama, halt mal, da ist der Eichelturm!"
"Nein, Schatz, der Eiffelturm steht in Paris, das da ist ein Strommast!"
"Ich hab mich auch schon gewundert, warum keine Eicheln mehr dran sind!"
S. 01.09.2006, 19.56 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL


