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»Ist das äußere Schicksal über mich hingegangen wie über alle, unabwendbar und von Göttern verhängt, so ist mein inneres Geschick doch mein eigenes Werk gewesen, dessen Süße oder Bitterkeit mir zukommt und für das ich die Verantwortung allein auf mich zu nehmen denke.«

(H.Hesse in "Gertrud")








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Hanna
Nochmal herzlichen Dank für die Hilfe und du hast einen sehr tollen Blog ! (:
26.11.2011-16:21
Gartenfee
Hi, bist du gar nicht mehr hier am Werk??? Das wäre aber schaade.
25.2.2011-23:00
patricia
wie heißt deine lehrerin!!!!!!!!
1.3.2008-16:20
NIcole
Hey, ich find das super das Du Dich durchgesetzt hast bei den anderen Müttern. Ist doch egal was die sagen. Bin stolz auf Dich. lieben Gruß
NIcki
30.3.2007-9:25
Renate
Hallo, ich habe nicht herausgefunden, wie ich dich ansprechen kann. Ich lese jetzt durch ZUfall schonfast eine Stunde in deinem Blog. Du hast einenherzerfrischenden Humor und man kanneigentlich gar nicht aufhören, zu lesen. Vor allem, wenndu über den Nachwuchs schreibst, ist es so richtig lieb!
Ich gratuliere dich, dass du manch' Ungutes hinter dich gebracht hast! War gerne da!

Lb. Grüße RENATE
2.3.2007-18:21
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Ausgewählter Beitrag

Melancholie

Ich las neulich ein interessantes Buch über die Melancholie. „Die hohe Kunst der Melancholie“ hieß es und während des Lesens beschlich mich das Gefühl, Melancholie könne durchaus etwas Wertvolles, Bezauberndes, Wunderbares sein.

Ich hatte ganz einfach vergessen, wie es ist, wenn sie sich hinterrücks anschleicht, mit einem Male da ist, sich gleichsam, als möge sie: „Hallo, da bin ich!“ sagen zu mir setzt, obwohl ich sie nicht wirklich eingeladen habe.
Ja und ich hatte in der Tat verdrängt, wie es ist, wenn sie einen in düstere Gefilde zieht, lähmende Untätigkeit als Spur hinterlässt und einen gewissen Zorn entfacht ob ihrer bloßen und hemmenden Anwesenheit.

Natürlich braucht sie keine Einladung und schon gar keinen Grund, um es sich Augenblicke von kürzerer oder längerer Dauer bei mir bequem zu machen. Sie liebt vielmehr den gänzlich überraschenden Moment, um dann mit einem sadistischen Lächeln zuzusehen, wie man versucht, sich ihrer zu entledigen.
Sie hat viel zu tun, die Melancholie, so scheint es, denn selten schaut sie vorbei. Nie ist man gewiss, wann sie kommt, nie, wann sie wieder geht. Einen Zauber vermag sie über Vergangenes zu hängen, schwärzt die Gegenwart mit trüben Gedanken und verschleiert den Blick auf das Morgen.

Während es sich bei Hesse so wunderbar liest, man immer wieder Worte findet, die lebensweisend sind, so erstickt sie doch Phantasie im Keime und der stetige Drang, den ungebetenen Gast loszuwerden macht es schier unmöglich, mit anderen zu kommunizieren.

Unsichtbar ist sie, die Melancholie und den Gast anderen vorzustellen nahezu unmöglich.
Es bleibt, ihr die Hand zu reichen und es ihr so gemütlich wie möglich zu machen, um sich mit ihr auszusöhnen.
Genauso heimlich, still und leise, wie sie sich hineingeschlichen hat, findet sie dann ihren Weg auch wieder hinaus.

S. 20.04.2012, 18.34

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Kommentare zu diesem Beitrag

2. von Hella

"...die Melancholie vorüberziehen lassen wie eine Wolke, die zwar die Sonne verdunkeln kann, aber nicht vergessen lässt, dass es trotzdem die Sonne gibt!"
Viktor Frankl
Liebe Susanne, du sagst das nur mit anderen Worten...Und es ist gewiss der beste Weg, mit diesem ungebetenen Gast ins Reine zu kommen...
"Der Weg durch die Wüste ist kein Umweg. Wer nicht das Leere erlitt, bändigt auch nicht die Fülle..."
In diesem Sinne also alles Gute für dich und DANKE....



vom 23.04.2012, 17.00
1. von andrea

das wünsche ich Dir!

vom 22.04.2012, 19.23