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»Ist das äußere Schicksal über mich hingegangen wie über alle, unabwendbar und von Göttern verhängt, so ist mein inneres Geschick doch mein eigenes Werk gewesen, dessen Süße oder Bitterkeit mir zukommt und für das ich die Verantwortung allein auf mich zu nehmen denke.«
(H.Hesse in "Gertrud")
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| Hanna |
| Nochmal herzlichen Dank für die Hilfe und du hast einen sehr tollen Blog ! (: |
| 26.11.2011-16:21 |
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| Gartenfee |
| Hi, bist du gar nicht mehr hier am Werk??? Das wäre aber schaade. |
| 25.2.2011-23:00 |
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| patricia |
| wie heißt deine lehrerin!!!!!!!! |
| 1.3.2008-16:20 |
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| NIcole |
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Hey, ich find das super das Du Dich durchgesetzt hast bei den anderen Müttern. Ist doch egal was die sagen. Bin stolz auf Dich. lieben Gruß
NIcki |
| 30.3.2007-9:25 |
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| Renate |
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Hallo, ich habe nicht herausgefunden, wie ich dich ansprechen kann. Ich lese jetzt durch ZUfall schonfast eine Stunde in deinem Blog. Du hast einenherzerfrischenden Humor und man kanneigentlich gar nicht aufhören, zu lesen. Vor allem, wenndu über den Nachwuchs schreibst, ist es so richtig lieb!
Ich gratuliere dich, dass du manch' Ungutes hinter dich gebracht hast! War gerne da! Lb. Grüße RENATE |
| 2.3.2007-18:21 |
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Richtfest
Hinzu kam die Tatsache, dass am Morgen des Richtfestes - also am 3.08.2011 - noch rein gar nichts von einem gerichteten Dachstuhl oder Holz oder Zimmerleute oder sonstwas zu sehen war.....
Gut. Ich meine, zu ändern war es nicht und so tat ich einfach so, als sähe ich schon ansatzweise das, was mal der Dachstuhl werden sollte und organisierte weiter.
Was morgens um 9 Uhr noch traurig aussah, zeigte sich pünktlich um 16 Uhr dann aber doch so:

Nach einem netten Richtspruch, nur die Schwiegermama erbarmte sich des Schnapses, kam auch ich nicht um das Nageln herum.

Ich dankte fürs Kommen und verwies aufs Essen.
Der Rest rauschte aufgrund meiner Anspannung an mir vorbei. Ich kann nur hoffen, dass sich alle einigermaßen vergnügt haben.
Viele nette neue Nachbarn haben wir kennengelernt und ich habe gefühlte hundertmal unsere Räumlichkeiten erklärt.
Alles in allem habe ich mich hinterher gefragt, warum ich vorher eigentlich so nervös war?
S. 23.08.2011, 17.57 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Hausbau
Du hast immer die Wahl...
Über kleinere Baupannen, wie die fehlende Tür oder aktuell eine mit einem Sturz versehene Einbuchtung für einen Rollokasten haben wir bislang munter hinwegsehen können, da ja ansonsten alles zügig und sorgfältig lief.
Nur die Sache mit dem Richtfest, also die scheint ihre Haken und Tücken zu haben.
Als ich letzte Woche unseren Bauleiter anrief und fragte, wann denn wohl das Richtfest sei, musste der sich erstmal mit den Zimmerleuten in Verbindung setzen.
Das tat er und nach mehreren Telefonaten hieß es also Mittwoch.
Nun ist Mittwoch heute.
Die lieben Freunde, Verwandten, alte und zukünftige Nachbarn sind eingeladen.
Für reichlich Essen und Getränke ist gesorgt, das Wetter soll mitspielen, nur.....
.... als wir gestern Abend Bierzeltgarnituren zur Baustelle brachten, sahen wir voller Entsetzen, dass sich rein gar nichts getan hat.
Ich meine nichts im Sinne von: GAR NICHTS.
Keine Zimmerleute in Sicht, kein Holz....
Nun hörte ich jedoch noch nie von einem Richtfest ohne gerichteten Dachstuhl.
Wahrscheinlich werden wir die ersten Menschen sein, die ein solches feiern müssen.
Nachdem mich eine kurzzeitige Panik übermannte, entschloss ich mich, es mit Humor zu nehmen.
Du hast immer die Wahl, Energie und Nerven in unnötige Aufregung zu investieren oder eine Sache so anzunehmen, wie sie nunmal gerade ist.
Wir feiern, ob mit oder ohne Dachstuhl, mit oder ohne Zimmerleute.
Machen wir halt eine Rohbauparty.
Oder so.
:-)
S. 03.08.2011, 07.19 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Hausbau
Absprachen und warum sie unsinnig sind
Der gute Mann schrieb sich all unsere Wünsche und Entscheidungen penibel auf, um uns wenige Tage später ein Angebot zu mailen, das eben selbige Wünsche und Entscheidungen gar nicht berücksichtigte.
Immerhin, man muss das Positive sehen, blieb es bei weiß lackierten Türen.
Als wir uns heute also erneut aufmachten, den Innentürenmacher aufzusuchen, konnte der sich schon gar nicht mehr erinnern, dass wir rechteckige statt ovale Griffe in der Schiebetür haben wollten und dass der Rahmen aus Alu statt aus Holz sein sollte, war auch bereits wieder in Vergessenheit geraten.
Wir erinnerten noch rasch an die drei Bäder und dass wir so ein Drehgedöns statt eines Schlüssels in diesen Räumen haben wollen und der Innentürenmacher war ganz verwirrt, weil er auch dies nicht mehr in seinem Angebot wiederfand, dafür drei Rosetten.
Rosetten.
Erst dachte ich ja, diese Drehdinger heißen Rosetten, aber Rosetten scheinen rein türmäßig doch etwas anderes zu sein.
Ich kann das jedoch nicht genau wiedergeben, da ich spätestens bei der epischen Erklärung zur Dehnungsfuge im Estrich abschaltete.
Dafür gefiel uns heute dann doch mal direkt eine andere Klinke, es gibt ja auch nur Hunderte zur Auswahl, und wir warten nun gespannt, was von unseren Wünschen nun im zu aktualisierenden Angebot denn zu finden sein wird.
Unsere Küche wurde kurz vor Unterzeichnung des Kaufvertrages auch auf einmal altweiß statt magnolie, aber bitte, wir sind nun schon - spätens seit der zugemauerten Tür - darauf spezialisiert alles zu kontrollieren und zu hinterfragen und wir erinnern die anderen immer wieder gerne daran, was wir gerne hätten....
Apropos hätten. Ich hätte ja nun gerne ein eigenes Zimmer für mich allein und dieses hat nach Beendigung der Maurerarbeiten nun auch schon sichtbare Formen angenommen:

Nur weil ich ihn knallpink und fliederfarben streichen lasse.
Gewusst wie.
Ich werde die himmlische Ruhe genießen.
S. 30.07.2011, 14.17 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Hausbau
Dies wäre ihre Tür gewesen
Auf meine freundliche Frage, schauten mich die beiden Herren verdutzt an und waren sich dann auch nicht mehr sicher, wo denn eigentlich wohl die Tür hin gemusst hätte.
Da ich die Baupläne dabei hatte, zeigte ich ihnen, dass es eine Mauer zu viel und eine Tür zu wenig gibt.
Ja, das sah man ein, da hätte man sich wohl irgendwie vertan.
Ich habe da vollstes Verständnis für, denn ich vertue mich schließlich selber auch sehr gerne in allen Lebensbereichen.
Und so eine halbe Mauer ist ja sicher auch schnell wieder abgerissen oder was immer dort jetzt geschieht.
Ich kann das Kind nun trösten, es muss ich doch keinen Rapunzelzopf wachsen lassen.
Da ich schon einmal da war, fragte ich auch gleich mal nach, wie denn so der Zeitplan aussähe.
Heute oder morgen werden die Maurer fertig, dann kämen die Zimmerleute.
Oha, bei Zimmerleuten läutete es direkt bei mir und ich hatte etwas von Richtfest im Ohr.
Nun wüsste man ja schon sehr gerne, wann das Richtfest in etwa stattfinden kann.
Also rief ich bei unserem Bauleiter an, der sich nun mit den Zimmerleuten in Verbindung setzen wird, um mich anschließend wieder zu informieren.
Bisschen kompliziert, das Prozedere.
Auch gut fand ich ein Telefonat mit dem Schreiner, der unsere Haustür anfertigen wird.
Ich bat um einen Termin, am liebsten am Samstag.
"Das geht nicht. Ich baue selber und bin Samstag auf meinem Bau."
"Ginge es denn am Freitag Nachmittag?"
"Nein, ich muss mein Dach abdichten!"
Ja, es scheint mir auch, als hätte der Gute etwas abzudichten. Wir konnten uns dann aber doch auf einen Freitag Termin einigen.
Der Innentürmensch, ich sag nur Svarowski, meldet sich direkt gar nicht mehr.
Ich nehme an, wir waren ihm zu anstrengend.
Heute geht es dann erstmal zu einer anderen Baustelle, ein wenig streichen, denn mein neuer Klassenraum muss ein wenig aufgehübscht werden.
S. 25.07.2011, 12.19 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Hausbau
Irritationen

Nachdem sich die eine Irritation schnell klären ließ, wartete jedoch die nächste Irritation auf uns:

Also die Tür der Tochter, die Tür zum zweiten Kinderzimmer.
Warum auch immer da nun eine Mauer steht, eigentlich sollte dort die Kinderzimmertür hin.
Vielleicht gibt es logische Gründe, warum da jetzt diese halbe Mauer steht, allerdings würde mir kein einziger einfallen.
Die Pläne zeigen an dieser Stelle sehr deutlich die Tür und ansonsten hätte das Zimmer auch gar keinen Zugang.
Die Vorstellung, der vorpubertären Tochter mal die Tür zu verriegeln hat durchaus seine Reize, aber eine Kompletteinmauerung hatten wir sicherlich nicht vorgesehen.
Nun weiß ich auch, warum ich Ferien habe.
Montag morgen muss ich dann doch wohl die Maurer fragen.....
S. 23.07.2011, 17.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Hausbau
Glastür
Das Internet wies uns rasch darauf hin, dass hier in unmittelbarer Nähe eine Firma ansässig ist, die Glastüren vertreibt.
Dort waren wir gerade und kompetente Beratung und eine interessante Ausstellung haben den Besuch lohnenswert gemacht.
So kann es also auch gehen.
Entschieden haben wir uns für eine Pendeltür.

Foto: www.glaserei-werner-marburg.de
Obiges Design kommt dem unseren schon sehr nahe.
S. 23.07.2011, 13.03 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Hausbau
Eine Woche auf dem Bau.......
Am Mittwoch, 13.07.2011 wurde bereits die Erdgeschossdecke gegossen. Wieder dabei der unabhängige Sachverständige, der aber diesmal sehr zufrieden war und keinerlei Mängel entdecken konnte.









Ich meine, so ein zusammengeschustertes Teil ist wenig vertrauenserweckend und ehe ich mich mit all meinen Kilos darauf wage, das kann schonmal dauern....




Anschließend verfiel ich in die Lamentiererei über die Größe der Räume.
Alles sieht viel zu klein aus.....
Frau Möhrengemüse ertrug mich und meine Ausschweifungen tapfer, ehe es wieder bergab ging.
Bergab gehen sollte.
Also ich meine, Frau Möhrengemüse war schnellstens unten, während ich so irgendwie keinen Zugang zur Leiter fand.
Man müsste sich ja quasi in der Luft drehen und dann rückwärts herunter steigen.
Dazu, so sagte mir mein Verstand, würde man aber ein sehr gutes Körpergefühl und vor allem den Hauch von Balance verspüren.
Ich verspürte vieles, aber selbiges nun nicht gerade.
Also stieg ich nicht auf die Leiter.
Frau Möhrengemüse wurde minimal ungeduldig, stand sie doch unten zwischen all diesen Eisenteilen und wartete.....
Und wartete....
Und wartete....
"Komm jetzt runter!", rief sie mir zu, aber das rief sich auch sehr leicht, wenn man sportlich und mit ausreichend Körperbeherrschung ausgestattet ist.
Im Grunde eine Frechheit, mir so etwas zuzurufen.
Ich rief irgendwas zurück. Kann sein, dass es wenig freundlich war, aber immerhin hing ich bereits mit einem Fuß vage in der Luft.
Nicht lange, ich zog ihn schnell zurück, aber ich kann keine gepflegte Koversation führen, wenn ich überlege, wie ich mich abseilen könnte....
Der Weg über das Außengerüst fiel mangels Leiter aus und so haderte ich noch kurz mit dem Schicksal, ehe ich irgendwann den folgenschweren Schritt wagte und - man glaubt es kaum, wenn man mich kennt - unversehrt unten ankam.
Im Grunde hätte mich tosender Applaus empfangen müssen und nicht eine gänzlich uninteressierte Frau Möhrengemüse auf der Suche nach einem Feuerzeug.
Baustellenbegehungen mit Frau Möhrengemüse sind immer sehr unterhaltsam und so trug ich ihr den fehlenden Applaus auch nicht nach.
Dienstag und Mittwoch kam ich tatsächlich nicht dazu, zur Baustelle zu fahren.
Erst heute wieder und da sah es dann so aus:








Auch, wenn es wieder keinen Applaus gab.....
S. 21.07.2011, 20.06 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in:
Küchenkauf
Im Grunde koche ich nur, weil meine Kinder ein Anrecht auf warme Mahlzeiten haben.
Dem komme ich nach, damit ich nicht gänzlich zur Rabenmutter werde.
Ansonsten ist die Küche ein sträflich vernachlässigter und missachteter Raum in unserer jetzigen Wohnung.
Im neuen Haus wird natürlich alles anders.
Die Küche wird ein Hingucker, ich koche weiterhin ungern, habe aber dann einen Tresen, an dem ich sitzen kann, um die jenigen zu beobachten, die kochen werden.
Diese jedoch müssen sich erst noch finden.
Ich hatte mir das so vorgestellt. Ich sitze, mehr oder weniger elegant, auf einem dieser lässigen Barhocker und genieße ein Glas Wein. Währenddessen führe ich eine gepflegte Konversation mit dem Gatten, der da an der Kochinsel vor mir kochen wird.
Der Gatte jedoch sagt: Dann kocht er nicht.
Er geht noch weiter und behauptet, meine unsachgemäßen Bemerkungen würden ihn irritieren.
Ich weiß nicht, welche Bemerkungen er meint, denn zum Kochen kann ich genau gar nichts sagen.
Aber vielleicht ist es ja genau das, was meine Bemerkungen unsachgemäß werden ließe.
Ich schweife ab, dabei wollte ich vom Küchenkauf berichten.
Im ersten Küchenstudio war ich begeistert. Das lag wahrscheinlich daran, dass es neu eröffnet wurde und Häppchen und Sekt gereicht wurden.
Der Verkäufer hätte mir höchstwahrscheinlich eine Eiche rustikal Küche andrehen können.
Glücklicherweise kam es nicht so weit.
Im zweiten Küchenstudio war ein Verkäufer, der mir mitteilte, ich hätte aber einen sehr subjektiven Geschmack.
Ich konnte ihn davon überzeugen, dass es ja rein subjektiv gesehen auch um meine Küche gehen würde und ich deshalb auch einen subjektiven Geschmack haben dürfte.
Wir kamen nicht zueinander, weil er mir so einen ollen Karusselschrank andrehen wollte, obwohl ich klar gemacht hatte, dass das in meiner Küche ein absolutes geht-gar-nicht-Element sei.
"Aber die sind doch so praktisch!"
Sicher, in anderen Küchen vielleicht, nicht in meiner.
Das dritte Studio musste der Gatte allein besuchen, da ich schon keine Lust mehr hatte.
Solche Entscheidungen muss man schnell treffen. Ich habe weder Lust noch Zeit, mich wochenlang mit Küchen auseinanderzusetzen.
Studio 3 verkauft wohl nicht gerne und meldete sich nie mehr bei uns......
Rein zufällig landeten wir dann in einem wunderbarn Küchenstudio mit einem Berater, der wirklich beriet.
So wurde denn aus meinem Vorsatz: Ja keine grifflose Küche meine Überzeugung:
Oh, wie prima, wir nehmen eine grifflose Küche.
Endlich mal jemand, der sein Handwerk verstand.
Ich überließ der Wahl der Elektrogeräte dem Gatten und bestand lediglich auf eine wunderbare, da optisch nette Keramikspüle mit so einem firlefanzigen Ausziehwasserhahnduschteil.
Braucht kein Mensch, macht aber eine Menge her.
Wenn ich ehrlich bin ging es mir nur um die Kochinsel, die Theke daran und die Barhocker.
Und die bekommen wir nun.
Die Küche wird also ein wahrer Hingucker und wer mag, darf auch darin kochen.
Ich buche schon jetzt einen Dauerplatz auf einem der Hocker.
Vielleicht wäre ich sogar bereit, nichts zu sagen, um den Koch nicht mit meinen unqualifizierten Bemerkungen unnötig abzulenken.
Das kostet dann aber mehr als ein Gläschen Wein....
S. 16.07.2011, 20.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Hausbau
ferienreif
Gestern zum Beispiel erklärte ich meiner weltliebsten Freundin, Frau Möhrengemüse, am Telefon auf ihre Frage, wo ich denn sei:
"Links geht es zum Schwimmbad, geradeaus geht es nach rechts!"
Präziser hätte ich nicht darlegen können, wo ich mich gerade befinde.
Heute nun, in trauter Fortbildungsrunde, habe ich zunächst eine andere Teilnehmerin mit meinem zierlichen Popo vor einen Tisch gestoßen.
Dies hatte zur Folge, dass eine Wasserflasche vom Tisch fiel, zerbrach und der Inhalt sich in die Tasche einer weiteren Teilnehmerin ergoss.
Während ich nun eilfertig zu besagter nasser Tasche eilte, trampelte ich unterwegs erstmal die Füße eines anderen Teilnehmers platt.
Anschließend verlief eine ganze Stunde ohne weitere Vorkommnisse, ehe ich beim Mittagsbuffet einen Ärmel in der Salatsauce hängen hatte.
Das an sich wäre nicht weiter tragisch gewesen. Es handelte sich schließlich um meine Bluse und die kann ich ja beschmutzen, wie und wann ich mag.
Nicht, dass ich mögen würde, aber rein theoretisch kann ich ja, wenn ich mag.
Nun ist es ja so, dass ich beim Sprechen zum Gestikulieren neige.
Meistens kein Problem, außer dass es andere amüsiert.
Wenn man aber, so wie ich heute Mittag, eine Kelle mit Cocktailsauce in der Hand hält, dann in einen Wortschwall ausbricht und dabei in das erwähnte Gestikulieren verfällt,
kann es geschehen, dass die Sauce sich weitflächig im Speisesaal des Nobelhotels verteilt und unterwegs Hinterlassenschaften auf alle hinter einem Anstehenden hinterlässt.
DAS hat schon etwas maximal Peinliches und ich entschuldigte mich damit, dass ich wirklich ferienreif sei....
Frau Möhrengemüse würde nun in die Runde werfen, dass dies mitunter auch fernab jeder Ferien geschehen könnte, aber selbstverständlich wäre das eine maßlose Übertreibung.
Maßlos!
S. 13.07.2011, 19.41 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltagskram
Baustelle gestern und heute







S. 12.07.2011, 20.48 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Hausbau
Der Trockner, das Fenster und die Sache mit dem Zeitverständnis
Als Verfechterin des Allesindentrockerschmeißprinzips stehe ich jenseits aller Energiesparmöglichkeiten und Kleidung wird nur noch nach dem Kriterium trocknergeeignet ausgesucht.
Zum einen fehlt uns der Garten zum Trocknen im lauen Lüftchen, zum anderen aber auch die Lust des Auf- und Abhängens.
Oder nein, das klingt jetzt so, als sei ich Schuld an der Klimakrise.
Natürlich mangelt es lediglich nur an Zeit, die Sache mit dem Auf- und Abhängen regelmäßig zu praktizieren.
Nun ist der geknechtete Trockner kaputt.
Seit Monaten.
Wie es sich für ein teures Elektrogerät gehört, ging er unmittelbar nach der Garantiezeit kaputt.
Ein Trocknermensch kam, reparierte und nahm eine Menge Geld von uns.
Allein: Der Trockner trocknete immer noch nicht.
Der Trocknermensch kam, säuberte irgendwas und versprach, nun würde alles gut.
Allein: Es wurde nicht alles gut.
Ein anderer Trocknermensch kam, säuberte den Trockner und versprach, dass nun alles wieder perfekt trocknen würde.
Allein: Nichts trocknete.
Da kam der erste Trocknermensch noch einmal und verkündete, ich müsse halt beim Trocknungsvorgang das Fenster sperrangelweit öffnen.....
Das war der Moment, wo der Gatte mir die Verantwortung entriss und mal mit dem Trocknermenschen sprach.
Dieser kam also erneut, säuberte irgendwas (Ich wusste nicht, was man da alles so säubern kann) und sprach alsdann, er wäre mit seinem Latein am Ende.
Wir trockneten derweil im Wohnzimmer, auch schön.
(Übrigens werden die Handtücher steinhart, wenn man sie auf so einen Eumel von Wäscheständer hängt - aber das nur am Rande!)
Der Gatte fuhr also mal zur Trocknerfirma und sprach mit einem Trocknerchef.
Daraufhin wurde der Trockner vor zehn Tagen abgeholt und man versprach, wir bekämen ihn in zwei, drei Tagen zurück und natürlich würde er dann wieder trocknen....
Heute also ist der große Tag.
Ein weiterer Trocknermensch, ich habe den Überblick verloren, sprach, ich möge bitte um 14.30 Uhr zu Hause sein.
Also beeilte ich mich, sagte Termine ab und war um 14.30 Uhr zu Hause.
Allein: Kein Trocknermensch weit und breit.
Ich habe ja persönlich nichts gegen diese ganzen Trocknermenschen, sofern sie den Trockner denn endlich wieder zum Trocknen bringen würden, aber mein Zeitverständnis scheint ein anderes zu sein.
HALT.
Da klingelt es.
"Soll der etwa nach oben?"
"Ja, bitte."
"Hat uns keiner gesagt!"
Und schon steht unser wunderbarer Trockner wieder hier.
Allein: Im WOHNzimmer.
Nun ist es so, dass bei uns das Wohnzimmer Wohnzimmer heißt, weil wir darin wohnen und nicht waschen oder trocknen (außer, der Trockner ist kaputt und wir müssen so einen eumeligen Ständer aufstellen).
Meine Frage, ob denn der Trockner hier nun stehen bliebe wurde bejaht, woraufhin ich in einen langen Exkurs über die Trocknerfirma an sich, deren Trocknermenschen und meinen Unwillen dort jemals wieder zu kaufen verfiel.
Nun wird also gerade der Trockner ins Bad gebracht.
Die beiden Trocknermenschen fluchen und ich höre mysteriöse Geräusche.
Ich denke, die mysteriösen Geräusche könnten sich steigern, wenn ich gleich feststellen müsste, dass der Trockner immer noch nicht funktioniert.
Nicht, dass es mich überraschen würde.
Ich werde vorsichtshalber mal das Fenster sperrangelweit öffnen......
"Und der trocknet nun auch wirklich wieder?", frage ich freundlich.
"Anständige Frauen hängen die Wäsche auf!", erklärt mir da der Trocknermensch.
Als sowieso Unanständige habe ich daraufhin meine reagierende Wortwahl der Situation angepasst.
S. 11.07.2011, 16.05 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltagskram
Innenmauern




Links das Musikzimmer.






Ich meine, wer möchte beim Duschen schon halb im Fenster stehen?
Also beklagte ich jammend diesen Zustand und war mir sicher, irgendwer hatte irgendwas nicht richtig vermessen, geplant oder gemauert.
Ts, muss man denn alles selbst kontrollieren?
Ein Blick in den Plan zeigte mir dann, dass an jener Stelle eine Dusche mit den Maßen 90 x 75 geplant wurde.
Glücklicherweise muss also doch niemand während des Duschens im Fenster stehen.
Vielleicht sollte ich mir die Bauzeichnungen doch einfach mal genauer ansehen!
S. 10.07.2011, 08.33 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Hausbau
Innentüren
Türen sind mir im Grunde relativ egal.
Sie müssen weiß sein und eine Klinke haben - fertig.
Ich habe nicht vor, stundenlang im Haus zu sitzen und mich am Anblick irgendwelcher Türen zu ergötzen.
Gut, vielleicht müssen Sie mal den ein oder anderen pubertären Türenknall aushalten können, aber ansonsten sind es eben einfach nur Türen.
Nachdem der freundliche Berater uns die diversen runden, halbrunden, eckigen, halbeckigen und sonstwie geformten Rahmen, Zargen und ähnlichen Kram gezeigt hatte, verließ mich ja direkt mal die Lust.
Ich sah eine Tür, die sah gut aus, die nehmen wir.
So jedenfalls hatte ich mir das vorgestellt.
Rein in die Türenausstellung, Türen anschauen, Türen aussuchen, fertig.
Ach, was bin ich doch naiv.
Natürlich war es nicht so einfach, denn "ich führe meine Beratung immer nach einem bestimmten Raster durch und da wäre jetzt das Innenleben an der Reihe!"
Innenleben.
Nein, schon klar, ich wollte mich schon immer mal mit dem Innenleben meiner zukünftigen Türen auseinandersetzen.
Vor allen Dingen, und das war wahrlich faszinierend, haben die Innenleben dieser eventuell mal zukünftigen Türen sehr originelle Namen "Idealo" und "Premium" habe ich mir ja gerade noch merken können, die anderen Name waren derart originell, dass ich sie mir erst gar nicht merken konnte.
Ich stelle mir vor, wie ich zukünftige Gäste stolz durch unser Haus führe und darauf verweise, dass bei uns sogar das Innenleben der Türen einen eigenen Namen trägt.
Während ich dann auch mal eher direkt zum Ausdruck brachte, dass mich sowohl das Innenleben als auch all die anderen technischen Türendaten jetzt nicht soooo brennend interessierten, kamen wir auch schon zum nächsten Beratungspunkt.
Diesen mussten wir kurzzeitig unterbrechen, weil der Berater ob meiner Äußerung ein klein wenig pikiert reagierte und mir mitteilte, dass die Tür ein wertvolles Mübelstück sei.
Wir diskutierten dann kurz, aber heftig, die Notwendigkeit von Svarowskisteinen auf Türblättern und Klinken, ehe wir überein kamen, uns auf das Wesentlichste zu beschränken, nämlich die Türen an sich.
So weit so gut.
Weiße Tür, schlicht und fertig.
Nun gibt es weiße Türen und es gibt weiße Türen.
Mein ungeschultes Auge sah jetzt mal keinen Unterschied, aber natürlich gab es ihn, den Unterschied.
Nicht, dass er mich sonderlich interessiert hätte, aber, so wurde mir gesagt, ich müsse dreißig Jahre Freude an den Türen haben und sollte nun besser ein wenig interessierter sein.
Wenn ich jetzt schon keinen Unterschied sehe, so ist davon auszugehen, dass mein alterstrüber Blick in dreißig Jahren erstrecht keinen Unterschied mehr erkennt.
Aber ich verkniff mir diesen Kommentar, weil der Berater schon minimal gereizt wirkte.
Unverständlicherweise, denn ich hatte mich nur lautstark darüber ausgelassen, dass ich Svarowskisteine auf Türklinken mehr als albern finde.
Die Wahl der Klinke oder des Beschlags oder wie immer das heißen mag überließ ich dann mal dem zukünftigen Hausherren, weil mir es eigentlich egal ist, womit sich so eine Tür öffnen lässt.
(Mal davon abgesehen, dass ich das Prozedere somit deutlich verkürzen konnte!)
Leider gerieten wir dann zu dem Punkt Schallschutztür. Immerhin weiß ich nun, welche Schallschutztüren es im Bundeskanzleramt gibt und auch, dass eine solche Tür in unserem Hauswirtschaftsraum jetzt übertrieben wäre.
Wobei ich schon immer mal Staatsgeheimnisse in unserem Hauswirtschaftsraum besprechen wollte.
Richtig heikel wurde es dann aber bei unserem gewünschten Glasflügelelement vom Durchgang Flur in den Wohnbereich.
Das, was uns da gezeigt wurde, entsprach nicht den Vorstellungen des zukünftigen Hausherren und dieser teilte seine Beobachtungen denn auch sehr direkt mit.
Da ich seine Meinung nicht unmittelbar teilte, aber auch über ein reges Mitteilungsbedürfnis verfüge, gerieten wir kurzzeitig in eine lebhafte, nun ja, nennen wir es mal Diskussion.
Dies wiederum beunruhigte den Berater sehr, denn er wusste nicht recht, auf wessen Seite er sich schlagen sollte.
Natürlich hätte er sich auf meine Seite stellen sollen, das wäre klüger und weiser gewesen, aber man kann jetzt auch nicht von jedem Mann eine solche Weisheit erwarten.
Und so schüttelte ich nur dezent den Kopf und warf hin und wieder meine maßgebliche Meinung in die Runde.
Letztlich, so stellte ich dann fest, lohnt sich eine Debatte über Türen wohl kaum.
Denn, wie ich eingangs bemerkte, es sind Türen.
Einfach nur Türen.
90 Minuten Türen.
Man kann auch alles übertreiben.
S. 08.07.2011, 18.14 | (4/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Hausbau
Waldjugendspiele
Station 6 war der Renner. Die Kinder verfielen reihenweise in Verzückung, weil fünf oder sechs Herren mit fünf oder sechs Jagdhunden auf einer großen Wiese standen.
Nun ist es ja so, dass Hunde und ich in friedlicher Koexistenz miteinander leben können.
Dazu gehört vor allen Dingen die Tatsache, dass die Hunde nicht meinen, sie müssten mich beschnuppern, besabbern, anknabbern, anknurren oder gar beißen.
Mit Selbigem verschone ich die Tiere schließlich auch und es braucht kein Hund zu befürchten, dass ich in Verzückungsschreie ausbreche, wenn ich seiner ansichtig werde oder ihn gar streicheln möchte.
Also stand ich glücklich auf dieser Wiese und beobachtete meine Klasse, die ebenso glücklich mit den Hunden spielte, über die Wiese rannten, Stöckchen warfen und sich sonstwie mit den Tieren verlustierte.
Es schien so, als tät ich einem der Herren Leid, weil ich so gar keinen Hundekontakt hatte und so kam er mit seinem Hund zu mir und sprach mich an:
"Möchten Sie ihn auch mal streicheln?"
"Nein, danke!"
Ungläubigkeit bis Fassungslosigkeit in seinem Gesicht.
"Streicheln Sie ihn doch ruhig, der ist ganz lieb!"
"Ja, das glaub ich Ihnen, aber ich möchte den Hund nicht streicheln!"
"Haben Sie Angst? Der tut nichts, probieren Sie es mal!"
"Nein, ich habe keine Angst, ich möchte nur einfach keine Hunde streicheln!"
"Soll ich Ihre Hand führen?"
"Nein, danke, ich möchte Ihren Hund nicht streicheln!"
"Sie müssen keine Angst haben, sehen Sie mal, ich streichle ihn doch auch!"
"Ja, danke, aber ich mag Hunde einfach nicht streicheln!"
"Ja, aber probieren Sie es doch ruhig mal!"
"Ich möchte es nicht probieren, ich habe keine Angst, ich möchte nur schlicht und einfach keine Hunde streicheln, weil ich schlicht und einfach keine Hunde mag!"
So, jetzt war es raus.
"Aber sind Sie nicht die Lehrerin?"
"Ja."
"Und Sie wollen den Hund nicht streicheln!"
"Richtig."
"Aber der ist ganz lieb!"
"Ja, das sehe ich."
"Soll ich einen anderen Hund holen?"
"Nein, danke, ich bin einfach keine Hundestreichlerin!"
"Haben Sie solche Angst?"
"Nein, ich habe keine Angst. Ich mag einfach keine Hunde. Ich mag sie nicht, ich will sie nicht streicheln, ich will keinen Hund haben und ich möchte einfach nur hier stehen und keinen Hund streicheln müssen!"
"Aha. Aber Sie könnten es wenigstens mal versuchen! Was sind Sie denn nur für eine Lehrerin, wenn Sie die Hunde nicht streicheln?"
Das war der Punkt, an dem ich beschloss Feld, Hund und diesen Mann zu verlassen.
Hätte die Dame an der vorletzten Station mich gefragt, was ich denn für eine Lehrerin sei, ich hätte es verstanden.
Auf die Frage, was man denn aus Elsbeeren herstellen könnte, antwortete eine Schülerin:
"Cocktails!"
S. 08.07.2011, 06.24 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Schule
Legohausbautheorie
Mit dieser kindlich-weiblichen Theorie konfrontierte ich dann auch direkt mal den zukünftigen Hausherren und bemängelte, dass offensichtlich erst die Außenmauern gebaut werden OHNE Innenmauern.
Nun können Männer ja dieses gequälte Lächeln in ihr Gesicht zaubern, bei dem man direkt den Eindruck erhält, man hätte etwas sehr Dummes gesagt.
(Nicht, dass ich selber annehmen würde, etwas Dummes gesagt zu haben, aber der Verdacht drängte sich tatsächlich auf.)
Nun scheint es so zu sein, als hätten die Maurer irgendwelche Metalldinger an jene Stellen gesetzt, an denen dann demnächst die Innenmauern grenzen.
Na wunderbar, das muss einem doch nur mal erklärt werden.
Heute zeigten sich die Erdgeschossaußenmauern dann bereits fertig:








Bisschen sparsam waren wir wohl beim Hauswirtschaftsraum. Ich vermute einen vagen Zusammenhang mit meinen hausfräulichen Aversionen......
Aber gut, wo weniger Platz für Haushaltskram ist, kann natürlich auch nur sehr wenig Haushaltskram erledigt werden.
Und wenn ich es mir recht überlege, meine Legohäuser hatten niemals überhaupt nur irgendeinen Hauswirtschaftsraum.
Von daher erscheint mir meine Planung durchaus fortschrittlich.
S. 07.07.2011, 19.01 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Hausbau
hingerissen und mitgerissen
Ich tapere dort ja immer sehr unwissend herum, um irgendwelche Fotos zu machen und kann fachlich und thematisch keine wirklich fundierten Gespräche führen.
Unser zukünftiger Nachbar fing mich ab und fand das sehr toll, dass schon alle Anschlüsse gelegt seien. Da hätten andere Wochen drauf warten müssen.....
Ja, da wusste er mehr als ich, aber ich hörte fasziniert zu, als ich erfuhr, wann wem in der Siedlung welche Anschlüsse gelegt wurden und überhaupt.
Für mich hatten da in erster Linie mal Menschen die Straße aufgerissen....
Aber schön, dass wir nun offensichtlich auch schon irgendwelche wichtigen Anschlüsse im Haus haben.
Dieser Bauzaun übrigens flößt mir ja immensen Respekt ein und ich fühle mich jedesmal, als würde ich etwas Verbotenes tun, wenn ich unser eigenes Grundstück betrete.
Natürlich kommt hinzu, dass man, um auf elegante Art das Grundstück betreten zu können, besser schlank sein sollte.
Ansonsten kann es durchaus passieren, dass man sozusagen mit dem Zaun nahezu ins Haus fällt.
Ich gehe davon aus, dass mich niemand gesehen hat, ansonsten wäre der Spott wohl auf meiner Seite.
So eine Baustelle hat ja offensichtlich etwas grundsätzlich Unordentliches und ich finde es faszinierend, was da alles so herumliegt.










Alles in allem fühle ich mich nach wie vor so, als beträte ich fremdes Land und hätte mit dem Grundstück und dem Bau nichts zu tun.
Es ist alles noch sehr irreal und ich warte darauf, dass sich das ändern wird.
Schön auch, dass ich bei der Rückkehr auf die Straße erstmal den halben Bauzaun auf Nachbars Einfahrt flachgelegt habe und mich gleich dazu.
So lernen die Nachbarn mich direkt lebensecht kennen.
So ein Bauzaun lässt sich aber auch verdammt schnell mitreißen.
Unglaublich.
S. 05.07.2011, 18.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Hausbau
Straßenaufriss
Mir kommt es immer sehr seltsam vor, das Grundstück und die Baustelle zu betreten, während am Haus gewerkelt wird.
Heute Mittag wurde gemauert:


So von außen betrachtet waren einzig die verbauten Steine groß, alles andere erschien mir nach wie vor klein. Obwohl man meinen könnte, ich hätte mich mittlerweile an die Größe gewöhnt.
Da ich ungern fotografiere, während andere bei der Arbeit sind, war ich nur kurz dort, sprach kurz mit den Handwerkern und fuhr wieder.
Aber auch die Kinder sind neugierig - wohl aber mehr an dem Erdhügel hinter dem Haus interessiert - und so fuhren wir gerade eben noch einmal schnell an das andere Ende der Stadt.
Zwar waren die Maurer nicht mehr bei der Arbeit, aber uns überraschte eine aufgerissene Straße und mehrere schwer buddelnde Arbeiter.
Nicht einmal der korrekten Berufsbezeichnungen bin ich mächtig - Asche über mein Haupt.
Wenn man so von nichts eine Ahnung hat, überrascht einen im Grunde alles, was an so einer Baustelle geschieht.





Etwas auf dem Papier zu planen ist etwas gänzlich anderes, als es später real gebaut bzw. im Bau zu sehen.
Und überhaupt sah ich auf einen Blick, dass niemals eine Garage neben unser Haus passen würde.
Da mussten sich sämliche Vermesser oder sonstige Menschen ganz offenkundig vertan haben.
Die anwesende Freundin, eine Frau der Tat und nicht so zögerlich wie ich, bat mal rasch um einen Zollstock und maß nach.
Nun ja, mit dem räumlichen Denken habe ich mich schon immer ein wenig schwer getan und so kann ich nun beruhigt davon ausgehen, dass die Garage locker Platz haben wird.
Wie schön!
S. 04.07.2011, 19.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Hausbau
Vom Acker zur Bodenplatte
Allein die Abwicklung des Grundstückskauf zog sich über Wochen. Einmal gekauft, wäre mir natürlich lieber gewesen, es ginge sofort los.
Während der Kauf im Mai stattfand, begannen die ersten Arbeiten Ende Juni.


Dinge, die mir persönlich nicht viel sagen, auch wenn man hier und da mal eine Suchmaschine bemüht hat.
Kleinere Mängel wurden festgestellt und sofort vor Ort behoben und schon zahlte es sich aus, einen unabhängigen Fachmann dabei zu haben.



Richtig.
Obwohl die Maße korrekt sind, sieht die Platte doch irgendwie klein aus.
Mag aber auch sein, dass das an meinem unfachmännischen, weiblichen Auge liegt.
:-)
S. 03.07.2011, 11.09 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Hausbau
Unzufriedene Menschen
Und all jenen Menschen war zu eigen, dass ihr stetes Denken und Handeln nur um die eigene Person kreiste.
Ich habe das zuvor noch nie in einem solchen Ausmaß erlebt.
Jedes Wort, jede Geste, jede Mimik und jedes Handeln eines anderen Menschen beziehen diese Menschen auf sich, ihre Person und ihre Handeln.
Es sind Gesprächskaperer, denen es gelingt, Gespräche jedweder Art zu kapern und zu ihrem Gespräch zu machen.
Ganz deutlich steht mir eine Situation vor Augen, in dem es einem lieben Menschen deutlich schlecht ging und dieser Mensch einfach mal ein offenes Ohr, einen Seelenstreichler, ein wenig Trost brauchte.
In größerer Runde versuchte dieser Mensch von seinen Sorgen zu berichten und kaum hatte er angefangen, sich seinen Frsut von der Seele zu reden, fiel ihm der Gesprächskaperer ins Wort und wusste von seinen eigenen, ähnlichen, aber natürlich weitaus wichtigeren Problemen zu berichten.
Gesprächskaperer haben immer grundsätzlich alles so oder ähnlich schon einmal erlebt und durchgemacht.
Und wenn nicht persönlich, so kann man doch sicher sein, dass ein ihnen nahestehender Mensch ähnliches oder gleichsames erlebt, durchlitten oder gemeistert hat.
Gesprächskaperer sind stets darauf aus, gelobt, hofiert und in ihrer Einzigartigkeit erkannt zu werden.
Sie merken nicht, wie sie ein Klima vergiften können, da sie ausschließlich um sich selber kreisen und kein Auge für die sie umgebenden Menschen haben.
Gesprächskaperer sind häufig ganz furchtbar unzufriendene Menschen, mit sich, ihrem Leben, ihren Lieben nicht im Reinen, unglücklich und voller Selbstzweifel.
Und sie sind furchtbar anstrengend, zeit- und nervraubend.
Die Grundsätzlichkeit des Negativen spricht aus jedem Wort. Alles ist schlecht und sie tragen das Leid der ganzen Welt auf ihren Schultern.
Ich finde es schwierig, mit solchen Menschen umzugehen.
Sie rauben mir Kräfte und Energie, die ich anderweitig besser und sinnvoller einsetzen könnte.
Andererseits fühle ich meist diese Verpflichtung, mich diesen Menschen anzunehmen, weil sie mir unsagbar Leidd tun, in ihrem egomanischen Elend.
Und es stellt sich immer auch die Frage: Wie wird man zu so einem Menschen?
S. 03.07.2011, 10.43 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Gedanken
Hausbau niemals
Natürlich würde ich niemals ein Haus kaufen oder bauen, denn - so stand es für mich fest - das wäre der Inbegriff einer beginnenden Sesshaftigkeit und Unflexibilität.
Schließlich könnte es ja sein, dass ich nochmal umziehen, fortziehen oder ins Ausland gehen möchte.
Und dann so ein Haus "am Bein"?
Niemals.
Also beobachtete ich jahrelang wie wirklich jeder in unserer Umgebung sesshaft wurde und ein Haus baute oder kaufte.
Wir nicht.
Niemals, denn wie oben beschrieben, wie spießig, endgültig und überhaupt festlegend ist das denn bitte?
Zeiten ändern sich und glücklicherweise auch Standpunkte.
War ich vor Jahren noch überzeugte Nichthausbauerin, so bin ich nun der festen Überzeugung, dass genau jetzt und hier der richtige Zeitpunkt für ein eigenes Haus gekommen ist.
Für ein Haus und eine neue berufliche Position.
2011 als Jahr des Wechsels, des Aufbruchs, des Umbruchs.
Bleibt alles anders.......
S. 26.06.2011, 18.59 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Hausbau
Radikaler Wechsel
Zeichen eines neuen Lebensabschnitts, Zeichen für einen Neubeginn.


S. 26.06.2011, 18.42 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Augenblicke
Das geht so nicht.....
Mir ist nach klaren Farben, leuchtend Blau, hell, zuversichtlich.
Es muss sich etwas ändern.
Ich mache mich auf den Weg.
S. 26.06.2011, 17.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Augenblicke
Rückkehr
Nein, das ist so nicht richtig. Ich habe verlernt, mir die Zeit zu schreiben zu nehmen......
Vielleicht habe ich verlernt, mir für ganz viele Dinge die Zeit zu nehmen oder, positiver betrachtet, fand ein Prioritätenwechsel statt und ich nehme mir einfach nur zu viel Zeit für andere Dinge.
Zuerst waren es die eigenen Kinder, der Alltag, die Schule, später schwarze Löcher und das Herauskrabbeln aus diesen.
Dann gab es die Abnehmphase, die Phase der monatelangen Auseinandersetzung mit reinen Körperlichkeiten und dann kam mein Schweigen.
Nun wird es Zeit, zurückzukehren und einen neuen Abschnitt mit Worten zu begleiten.
Nicht wieder das Körperliche, obwohl ich es dringend nötig hätte, nein, andere Lebensbereiche stehen derzeit im Vordergrund.
2011 ist ein spannendes Jahr.
Wichtige persönliche und berufliche Entscheidungen wurden getroffen und in beiden Bereichen stehen neue Lebensabschnitte bevor.
Zeit, zurückzukehren und die ersten Schritte festzuhalten.
Ich freue mich darauf!
S. 26.06.2011, 17.48 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Augenblicke
Wenn ein Stück Kindheit geht......
Es war dieser bestimmte, altertümliche und dennoch heimelige Geruch. Dieser Geruch, bei dem man zunächst die Nase rümpfte und der einem bereits nach kurzer Zeit wieder vertraut war.
Ich liebte meine Großeltern so, wie Enkelkinder wahrscheinlich ihre Großeltern lieben.
Ich wusste genau, wann es Mausespeck gab und wie ich eine zusätzliche Mark erbetteln konnte.
Ich hörte an dunklen Abenden, in diesem vollgestopftem kleinen Wohnzimmer die Geschichten von früher und es war, als kamen meine Großeltern aus einer anderen Welt.
Es war spannend in diese Welt einzutauchen, aber nach wenigen Stunden, manchmal vielleicht Tagen, zog es mich zurück ins Hier und Jetzt.
Damals schämte ich mich dafür, dass meine Oma beständig "mir" und "mich" verwechselte und großen Wert darauf legte, dass an jedem Abend ein Apfel und eine Apfelsine gegessen wurde.
Der Apfel und die Apfelsine - das ist vielleicht das, was mich am meisten an meine Großeltern erinnert.
Heute ist meine Oma eingeschlafen.
Friedlich, so sagen sie, aber das sagen sie wahrscheinlich immer.
Sie ist eingeschlafen und nicht wieder aufgewacht und ich komme nicht umhin zu denken, dass es das Beste war in ihrem jetzigen Leben, in ihrem jetzigen Zustand.
Wobei das natürlich eine Anmaßung ist, entscheiden zu wollen, dass der Tod das Beste ist, was jemanden widerfahren kann.
Seltsamerweise fühle ich mich ihr jetzt viel näher als in den Jahren, in denen sie einfach wie tot dalag, aber ihr Herz noch schlug.
Ich bin nicht wirklich traurig.
Abschied genommen habe ich vor langer Zeit, das, was ich jetzt empfinde ist eher Wehmut.
Da ist ein letztes Stück meiner Kindheit gegangen.
Einfach so.
Sie hat schon lange nicht mehr nach Kindheit gerochen und sie konnte mir schon viele Jahre lang keinen Apfel mehr schälen.
Und die Geschichten ihrer Jugend waren lange verklungen.
Wie muss es sein, wenn man einfach nur noch irgendwo und irgendwie da ist, ohne das Leben zu fühlen, zu schmecken, zu riechen, zu leben.
Liegend in einem Bett, in einem Zimmer, umgeben von Fremden, die niemals Vertraute werden.
Sehen können ohne wirklich zu sehen.
Hören zu können ohne wirklich zu hören.
Da zu sein ohne wirklich am Leben teilnehmen zu können.
Seltsam, dass sie erst sterben musste, um mich daran zu erinnern wie es war an den Abenden meiner Kindheit.
Ich wünsche ihr von Herzen, dass es so sein wird für sie, wie Hesse in seinen "Stufen" schreibt:
"Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
uns neuen Räumen jung entgegen senden:
des Lebens Ruf an uns wird niemals enden.
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!"
S. 26.09.2010, 16.03 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Vergangenheit


