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»Ist das äußere Schicksal über mich hingegangen wie über alle, unabwendbar und von Göttern verhängt, so ist mein inneres Geschick doch mein eigenes Werk gewesen, dessen Süße oder Bitterkeit mir zukommt und für das ich die Verantwortung allein auf mich zu nehmen denke.«

(H.Hesse in "Gertrud")








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Sibylle Helker:
Hallo,ich bin durch Zufall auf diese Seite ge
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Kirsche 123:
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Susanne:
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Hanna
Nochmal herzlichen Dank für die Hilfe und du hast einen sehr tollen Blog ! (:
26.11.2011-16:21
Gartenfee
Hi, bist du gar nicht mehr hier am Werk??? Das wäre aber schaade.
25.2.2011-23:00
patricia
wie heißt deine lehrerin!!!!!!!!
1.3.2008-16:20
NIcole
Hey, ich find das super das Du Dich durchgesetzt hast bei den anderen Müttern. Ist doch egal was die sagen. Bin stolz auf Dich. lieben Gruß
NIcki
30.3.2007-9:25
Renate
Hallo, ich habe nicht herausgefunden, wie ich dich ansprechen kann. Ich lese jetzt durch ZUfall schonfast eine Stunde in deinem Blog. Du hast einenherzerfrischenden Humor und man kanneigentlich gar nicht aufhören, zu lesen. Vor allem, wenndu über den Nachwuchs schreibst, ist es so richtig lieb!
Ich gratuliere dich, dass du manch' Ungutes hinter dich gebracht hast! War gerne da!

Lb. Grüße RENATE
2.3.2007-18:21
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ein Jahr

Vor rund zwölf Monaten begann eine Lebensphase, die ich schlicht als stressig und sehr problembehaftet empfunden habe. Es ist jetzt gut ein Jahr her, als ich mir während der Arbeit - durch einen mächtig dummen Unfall - mehrmals den linken Arm brach und das Radiusköpfchen. Nachdem ich von verschiedenen Ärzten falsch behandelt worden war, entdeckte endlich jemand die Brüche und ich lief fortan eine Weile mit einem netten Ganzarmgips herum. Kurz nachdem diese Sache einigermaßen ausgestanden war, erreichte uns die Wohnungskündigung wegen Eigenbedarfs. Die Weihnachtszeit war somit angefüllt mit Stress und Tränen und Wohnungssuche.

Wir erhielten die Zusagen für einen alten Bauernhof, für uns ein geniales Haus zum Leben. Wir freuten uns und ließen Weihnachten auf uns zukommen. Einen Tag vor Heiligabend kam dann ein Anruf. Wir konnten das Haus nun doch nicht mieten. Im Januar mussten wir aber aus der alten Wohnung heraus. Bedrückte Weihnachten voller Sorgen.

Am Silvesterabend dann die Unterschrift zur neuen Wohnung. Im Januar Renovierungsarbeiten, im Februar der Umzug.

Viele Krankheiten in der Familie und viel Stress und Ärger für mich an der Arbeit. Dann eine finanzielle Katastrophe, durch mein Verschulden.

Stress, Anspannung, Streit, Tränen.

Ein unverschuldeter Autounfall. Noch mehr Ärger. Krankheit. Stress. Finanzsorgen.

Kurz vor den Sommerferien die Eskalation beruflicherseits. Spontanwechsel. Neubeginn.

 

ATEMHOLEN

Das war das vergangene Jahr im Schnelldurchlauf. Die vielen positiven Augenblicke und Momente sind mir verloren gegangen. Schade eigentlich.

Doch ich merke, dass ich gestärkt aus diesem Jahr hervorgehe und das meine innere Ruhe wieder zurückkehrt. Sehr langsam, sehr zaghaft, sehr scheu.

Ich kann Dinge abhaken und versuchen sie ad acta zu legen. Ich habe an mir und den selbstverschuldeten Sorgen hart gearbeitet und arbeite nach wie vor dran.

In mir wächst das Gefühl: Es wird !

Was ich vor allen Dingen gelernt habe ist, den Augenblick zu genießen. Nicht daran zu denken, welche Sorgen morgen oder gleich wohl wieder im Raum stehen, sondern schöne Augenblicke als solche wahrzunehmen und bewusst zu erleben.

Die Zeit mit meinen Kindern bewusst zu erleben und mich an vielen Kleinigkeiten zu erfreuen.

Es geht mir gut.

Sicher, ich weiß nach wie vor nicht, was aus der beruflichen "Geschichte" wird. Aber auch hier bin ich wesentlich gelassener geworden und lasse einfach alles auf mich zukommen.

Ich wälze mich nachts nicht mehr schlaflos im Bett, sorgengeplagt. Ich schlafe ein, in der Gewissheit, dass es für alles eine Lösung geben wird und ich von Menschen umgeben bin, die mir helfen, die mir zur Seite stehen und die trotz meiner Fehler zu mir halten.

Ich habe großes Glück!

 

S. 21.10.2004, 07.24 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Vergangenheit

Autogespräche

Die Unterhaltungen unserer Mädel auf Autofahrten sind immer wieder köstlich. So gehört gestern Nachmittag.

Sophia hält Lena ihren Schmuseschlafanzug hin und erklärt:

"Tuck mal, da steht S-O-PH-I-A drauf."

"Wo ? Zeid mal!"

Lena untersucht den Schlafanzug fachmännisch und meint dann:

"Ach, das ist ja praktisch!"

Nach einem weiteren Blick fügt sie dann hinzu:

"Neee, Sophia, da steht nicht Sophia. Tuck mal. Bei Sophia müsste ja ein *A* vorne stehen und dann die 11 tommen. Hier steht tein *A* und hier steht auch teine 11. Also steht hier nicht Sophia!"

 

S. 21.10.2004, 07.10 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Nachwuchs

nichts ist mehr so wie früher

Ich habe nicht gewusst, wie sehr es mir fehlen würde über das zu schreiben, worüber ich nun an dieser Stelle nicht mehr schreiben darf. Dass es hier so gähnend leer ist liegt nicht daran, dass es auch in mir gähnend leer ist - im Gegenteil. Ich quelle über. Stetig und beständig und suche nach einem Ventil, habe es noch nicht gefunden.

Selbstverständlich kann ich Emails schreiben. Das ist jedoch ganz und gar nicht dasselbe. Wenn ich hier schreibe, kommen Menschen her und lesen ganz und gar freiwillig meine Worte und Ergüsse.

Kommentieren sie oder auch nicht.

Schreibe ich Emails, bürde ich den Menschen meine Worte und Gedanken auf. Ungewollt. Schlimmer noch, so mancher könnte sich verpflichtet fühlen mir antworten zu müssen.

Ich kann den Blog natürlich weiterhin mit meinen Alltagslasten füllen. Aber, wie soll ich es nur beschreiben, so dass mich jemand versteht ?, aber ich bin hier nur noch halb. Oder geviertelt oder wie man es nehmen will.

Es fehlt ein großes Stück von mir und zwar genau jenes, für das mir Ohren fehlen. Es gäbe so viel zu berichten, so viel zu erzählen, zu reflektieren. In den letzten Wochen habe ich gemerkt, dass ich einfach kein wahrer Telefonmensch bin. Klar, ich rede gerne mit lieben Menschen am Telefon, aber es ersetzt mir - sonderbarerweise - ganz und gar nicht das Schreiben.

Anders ist es, wenn ich mit Menschen zusammen sitze und rede und höre und diskutiere. Vielleicht fehlt mir auch das ein wenig ?

Die letzten vier Wochen waren angefüllt mit Aktionen rund um meine Arbeit. Ich habe mich voller Elan und Schwung in den Neuanfang gestürzt und kann nur sagen, dass es mir diesbezüglich gut geht.

Ansonsten stehe ich doch immer noch genauso nackt da, wie schon vor Monaten. Man lässt mich weiterhin warten. Das zermürbt.

Ich muss so viele neue Wege finden, dass ich einfach noch nicht weiß, wie es hier an dieser Stelle weitergehen soll und kann.

Immer noch fühle ich mich wie amputiert. Ich hatte so gehofft, dieses Gefühl würde schneller verblassen...

S. 03.10.2004, 10.06 | (7/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Gedanken

100 % Realität

Wenn die Realität 100 % Kraft, Ausdauer, Geduld, Stärke und Liebe erfordert, bleibt nicht mehr viel für die Virtualität.

Augenblicklich.

 

S. 11.09.2004, 18.54 | (10/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Augenblicke